Am 27.07.2024 geht es ab 11 Uhr los

Nonstop Live-Musik und – Unterhaltung auf dem Villinger Marktplatz / Fussgängerzone

Wir möchten uns bei dem Lions Club Villingen von Herzen für die Spende der Aktion „Kinderglück“ bedanken. Die Kinder in unseren Gemeinschaftsunterkünften haben ihre Geschenke mit großer Dankbarkeit und Freude entgegengenommen und auch die Eltern sind sehr dankbar.
Wir hoffen, dass sich diese Aktion in den kommenden Jahren weiter etabliert und wir den Lions Club Villingen vielleicht schon dieses Jahr wieder für die Aktion „Kinderglück“ gewinnen können.

Nochmals herzlichen Dank und freundliche Grüße

Ruben Osimani
Teamleitung Asyl und Migration

Impressionen der Gemeinschaftsunterkunft Sturmbühlstraße

Impressionen der Gemeinschaftsunterkunft Heilig-Geist Spital

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Gewinnfreude im Dezember: Lions Clubs Villingen und Schwenningen starten die Gewinnauslosung des Adventskalenders!

Die Gewinnauslosung des Adventskalenders, präsentiert von den Lions Clubs Villingen und Schwenningen, ist gestartet. Täglich können Teilnehmer unter https://adventskalender-vs.de/ die Gewinnzahlen einsehen. Ein spannendes Ereignis, das nicht nur die Vorfreude auf die festliche Zeit steigert, sondern auch die Chance auf tägliche Gewinne bietet. Viel Erfolg und eine besinnliche Adventszeit für alle Teilnehmenden! 🎄🎅

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Markus

Links: Uwe Lauinger, rechts: Markus Stiepermann

Die feierliche Amtsübergabe fand im Rahmen einer Veranstaltung im Gasthaus Breitbrunnen statt, bei der die Mitglieder des Clubs einen wundervollen Abend bei schönem Wetter verbrachten.

Markus Stiepermann, der in den letzten 12 Monaten mit großem Engagement und Einsatz als Präsident des Lions Club Villingen tätig war, gab das Amt mit Stolz an Uwe Lauinger weiter. Stiepermann bedankte sich bei den Clubmitgliedern für ihre Unterstützung und Zusammenarbeit während seiner Amtszeit und betonte die Bedeutung des Clubs für die lokale Gemeinschaft.

Der Lions Club Villingen dankt Markus Stiepermann für seinen Einsatz während seiner Präsidentschaft und wünscht Uwe Lauinger viel Erfolg und Inspiration für seine Amtszeit als neuer Präsident. Gemeinsam werden sie die Vision des Clubs weiterverfolgen und die Mitglieder dazu ermutigen, mit Herz und Hand zu dienen.

Uwe Lauinger, der das Amt des Präsidenten zum zweiten Mal übernimmt, bringt eine reiche Erfahrung und ein starkes Engagement für den Lions Club Villingen mit. Lauinger äußerte seine Dankbarkeit für das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wird.

Das Programm für die kommenden 12 Monate startet mit dem 20. Villinger Weinfest. Uwe Lauinger selbst war damals einer der Initiatoren, die das erste Weinfest auf den Weg brachten.

Der Lions Club Villingen ist eine engagierte Organisation, die sich gemeinnützigen Projekten und sozialen Initiativen widmet. Der Club setzt sich aktiv für das Wohl der Gemeinschaft ein und unterstützt lokale Bedürfnisse in den Bereichen Bildung, Jugend und soziale Gerechtigkeit.

Impressionen

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Jede Sekunde zählt – die Region der Lebensretter

Von links nach rechts: Dr. Judith Joos (GF Region der Lebensretter e.V.), Markus Stiepermann (Präsident Lions Club Villingen), Dr. Dieter Brandes (Präsident Lions Club Schwenningen), Dr. Johannes Kohler (Regionenkoordinator)

Lions Clubs Villingen und Schwenningen unterstützen den Region der Lebensretter e.V. im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. Statistisch gesehen wird eine von fünf Familien von einem Herz-Kreislauf-Stillstand getroffen. Diese Quote allein ist bereits erschreckend. Hinzu kommt, dass bereits drei bis fünf Minuten nach dem Herz-Kreislauf-Stillstand irreversible Schäden entstehen können, von denen sich die Betroffenen nicht mehr vollständig erholen. Hier gilt also, dass Zeit Leben rettet und jede Sekunde zählt.

Aus diesem Grund überreichten die Lions Clubs Villingen und Schwenningen eine Spende von insgesamt 6000 € an den Verein der „Region der Lebensretter e.V.“.

Bei Eingang eines Notrufs in der zentralen Leitstelle werden über eine App ausgebildete Ersthelfer in der Nähe kontaktiert, damit diese noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte mit der Ersten Hilfe und der Reanimation beginnen können. Dazu kommt die Stationierung mobiler Defibrillatoren an verschiedenen Standorten, die in diesem Fall von den kontaktierten Ersthelfern eingesetzt werden können. Damit die Erstversorgung der PatientInnen so schnell wie möglich und ohne Unterbrechung stattfinden kann, werden mehrere ErsthelferInnen kontaktierte und bekommen dabei die entsprechenden Aufgaben zugewiesen. Auch in anderen europäischen Ländern kommt dieses System bereits zum Einsatz. 10.000 Leben könnten in Deutschland jedes Jahr gerettet werden, wenn sofort mit der Herzdruckmassage begonnen wird.

Weitere aktuelle Informationen über den Verein finden Sie hier.

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Wertvolle Impulse und Diskussionen zum Thema „Hunger in Afrika als Herausforderung für Europa“

Rege Beteiligung bei gemeinsamer Veranstaltung der Lions Clubs Villingen und Schwenningen in den Räumen der vivida BKK

Am 5. Dezember 2022 wurde der Kienzle-Treff in Villingen-Schwenningen zum Ort eines spannenden Gedankenaustausches zwischen Vertretern aus Wirtschaft und Politik. In seiner Begrüßungsrede zeigte sich der Villinger Lions Club-Präsident Markus Stiepermann sehr erfreut über hohe Teilnehmerzahl dieser nunmehr dritten gemeinsamen Veranstaltung der Lions Clubs von Villingen und Schwenningen in den Räumen der vivida BKK.

Anschließend sprach IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez über die aktuelle wirtschaftliche Lage in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Hierbei hob er die gute weltweite Vernetzung der heimischen Wirtschaft hervor, wies jedoch zugleich auf die gegenwärtigen Unsicherheiten und den “deutlich abwärts gerichteten Geschäftserwartungsindex” hin.

Als nächstes folgte das Impulsreferat der Bundestagsabgeordneten Derya Türk-Nachbaur. Sie ist Mitglied im Bundestags-Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Sie berichtete von ihren Reisen nach Somalia und Burundi, wo sie immer wieder auf Menschen getroffen sei, die trotz der schwierigen Umstände bereit waren, durch Lernen und eigenes Engagement ihre Situation zu verbessern. Frauen hätten hierbei häufig die Hauptlast zu tragen, würden diese Herausforderung aber auch voller Tatkraft annehmen.

„Hunger beenden – Ernährungssicherheit erreichen – nachhaltige Landwirtschaft fördern“

Wie kann dieses Ziel der Agenda 2030 der Vereinten Nationen auch für Afrika erreicht werden? Diese Frage stand im Zentrum der Podiumsdiskussion unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Trautwein, seines Zeichens Honorarprofessor Unternehmenskommunikation an der Hochschule Furtwangen HFU und Chefredakteur Südwest-Presse/Die Neckarquelle sowie des Schwenninger Lions Club-Präsidenten Dr. theol. Dieter Brandes, ehemals Senior Advisor Healing of Memories für Afrika und Südosteuropa beim World Council of Churches in Genf.

Als einen Ansatzpunkt zur Problemlösung betrachtet Alexander Sicking, Business Scout for Development der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft und die damit verbundene Freude am Erfinden und Tüfteln. Diese könne man einbringen, um die gesamte Wertschöpfungskette der Nahrungsmittelproduktion, -lagerung und -verarbeitung und die damit verbundenen Herausforderungen – wie beispielsweise Food-Waste/Food-Loss – im afrikanischen Kontext zu stärken. Basierend auf der traditionellen Idee der „ehrbaren Kaufleute“ sollten zudem soziale Komponenten in das Wirtschaftssystem integriert werden.

Für ein auch international führendes Medizintechnik-Unternehmen aus der Region sprach Bernd Reck, Regional Head MEA – B. Braun Gruppe/Aesculap Division Tuttlingen und Vize-Präsident Global Sales Regional Head Middle East/Afrika: „Aktuell bietet B. Braun/Aesculap verfügbare Produkte und Dienstleistungen zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens im oberen Marktsegment an. Mittel- bis langfristig jedoch ist es unser Ziel, dieses Angebot auf die mittleren und unteren Preisbereiche auszuweiten, so dass es auch für eher finanzschwache Länder und Regionen bezahlbar wird.“

Konkrete wünschenswerte Maßnahmen benannte Rainer Lang, ehemals Teamleiter Medien Brot für die Welt/Diakonie Katastrophenhilfe Berlin und heute Brot für die Welt-Botschafter. So setze sich seine Organisation dafür ein, die strukturelle Benachteiligung des ländlichen Raums zu beenden und nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Hierfür sei es unter anderem erforderlich, den Handel mit sogenannten cash crops zu beenden, also landwirtschaftlichen Produkten wie z. B. Bananen oder Kaffee, die ausschließlich für den ausländischen Markt erzeugt werden und nicht der Selbstversorgung im Land dienen. „Heimische Sorten anpflanzen, Billigimporte beenden!“ laute zudem die Devise.

Die Frage, wie sich die deutsche bzw. europäische Gewerkschaftsbewegung im globalen Süden einbringen kann, beantwortete Thomas Bleile, Erster Beauftragter und Geschäftsführer der Industrie-Gewerkschaft Metall IGM Villingen-Schwenningen, zum einen mit einem Verweis auf den 14-Punkte-Plan der IG Metall zum Kampf gegen die Apartheid in Südafrika. Aber es gebe hier noch weitaus mehr Möglichkeiten: „Wir müssen die enge Kooperation mit unseren Schwestergewerkschaften pflegen und ausbauen, sowohl bilateral durch die IG Metall als auch über die globalen Gewerkschaftsföderationen industriAll Europe und industriAll Global Union. Bei der Letztgenannten stellen wir mit Jörg Hoffman aktuell deren Präsidenten. Unser grundlegendes Ziel ist es, die Gewerkschaften in den betreffenden Ländern zu stärken, insbesondere im Hinblick auf bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne. Außerdem müssen wir für die Umsetzung des Lieferkettensorgfaltsgesetzes Sorge tragen.“

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Wertvolle Impulse und Diskussionen zum Thema „Hunger in Afrika als Herausforderung für Europa“

Rege Beteiligung bei gemeinsamer Veranstaltung der Lions Clubs Villingen und Schwenningen in den Räumen der vivida BKK

Am 5. Dezember 2022 wurde der Kienzle-Treff in Villingen-Schwenningen zum Ort eines spannenden Gedankenaustausches zwischen Vertretern aus Wirtschaft und Politik. In seiner Begrüßungsrede zeigte sich der Villinger Lions Club-Präsident Markus Stiepermann sehr erfreut über hohe Teilnehmerzahl dieser nunmehr dritten gemeinsamen Veranstaltung der Lions Clubs von Villingen und Schwenningen in den Räumen der vivida BKK.

Anschließend sprach IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez über die aktuelle wirtschaftliche Lage in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Hierbei hob er die gute weltweite Vernetzung der heimischen Wirtschaft hervor, wies jedoch zugleich auf die gegenwärtigen Unsicherheiten und den “deutlich abwärts gerichteten Geschäftserwartungsindex” hin.

Als nächstes folgte das Impulsreferat der Bundestagsabgeordneten Derya Türk-Nachbaur. Sie ist Mitglied im Bundestags-Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Sie berichtete von ihren Reisen nach Somalia und Burundi, wo sie immer wieder auf Menschen getroffen sei, die trotz der schwierigen Umstände bereit waren, durch Lernen und eigenes Engagement ihre Situation zu verbessern. Frauen hätten hierbei häufig die Hauptlast zu tragen, würden diese Herausforderung aber auch voller Tatkraft annehmen.

„Hunger beenden – Ernährungssicherheit erreichen – nachhaltige Landwirtschaft fördern“

Wie kann dieses Ziel der Agenda 2030 der Vereinten Nationen auch für Afrika erreicht werden? Diese Frage stand im Zentrum der Podiumsdiskussion unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Trautwein, seines Zeichens Honorarprofessor Unternehmenskommunikation an der Hochschule Furtwangen HFU und Chefredakteur Südwest-Presse/Die Neckarquelle sowie des Schwenninger Lions Club-Präsidenten Dr. theol. Dieter Brandes, ehemals Senior Advisor Healing of Memories für Afrika und Südosteuropa beim World Council of Churches in Genf.

Als einen Ansatzpunkt zur Problemlösung betrachtet Alexander Sicking, Business Scout for Development der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft und die damit verbundene Freude am Erfinden und Tüfteln. Diese könne man einbringen, um die gesamte Wertschöpfungskette der Nahrungsmittelproduktion, -lagerung und -verarbeitung und die damit verbundenen Herausforderungen – wie beispielsweise Food-Waste/Food-Loss – im afrikanischen Kontext zu stärken. Basierend auf der traditionellen Idee der „ehrbaren Kaufleute“ sollten zudem soziale Komponenten in das Wirtschaftssystem integriert werden.

Für ein auch international führendes Medizintechnik-Unternehmen aus der Region sprach Bernd Reck, Regional Head MEA – B. Braun Gruppe/Aesculap Division Tuttlingen und Vize-Präsident Global Sales Regional Head Middle East/Afrika: „Aktuell bietet B. Braun/Aesculap verfügbare Produkte und Dienstleistungen zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens im oberen Marktsegment an. Mittel- bis langfristig jedoch ist es unser Ziel, dieses Angebot auf die mittleren und unteren Preisbereiche auszuweiten, so dass es auch für eher finanzschwache Länder und Regionen bezahlbar wird.“

Konkrete wünschenswerte Maßnahmen benannte Rainer Lang, ehemals Teamleiter Medien Brot für die Welt/Diakonie Katastrophenhilfe Berlin und heute Brot für die Welt-Botschafter. So setze sich seine Organisation dafür ein, die strukturelle Benachteiligung des ländlichen Raums zu beenden und nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Hierfür sei es unter anderem erforderlich, den Handel mit sogenannten cash crops zu beenden, also landwirtschaftlichen Produkten wie z. B. Bananen oder Kaffee, die ausschließlich für den ausländischen Markt erzeugt werden und nicht der Selbstversorgung im Land dienen. „Heimische Sorten anpflanzen, Billigimporte beenden!“ laute zudem die Devise.

Die Frage, wie sich die deutsche bzw. europäische Gewerkschaftsbewegung im globalen Süden einbringen kann, beantwortete Thomas Bleile, Erster Beauftragter und Geschäftsführer der Industrie-Gewerkschaft Metall IGM Villingen-Schwenningen, zum einen mit einem Verweis auf den 14-Punkte-Plan der IG Metall zum Kampf gegen die Apartheid in Südafrika. Aber es gebe hier noch weitaus mehr Möglichkeiten: „Wir müssen die enge Kooperation mit unseren Schwestergewerkschaften pflegen und ausbauen, sowohl bilateral durch die IG Metall als auch über die globalen Gewerkschaftsföderationen industriAll Europe und industriAll Global Union. Bei der Letztgenannten stellen wir mit Jörg Hoffman aktuell deren Präsidenten. Unser grundlegendes Ziel ist es, die Gewerkschaften in den betreffenden Ländern zu stärken, insbesondere im Hinblick auf bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne. Außerdem müssen wir für die Umsetzung des Lieferkettensorgfaltsgesetzes Sorge tragen.“

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Wertvolle Impulse und Diskussionen zum Thema „Hunger in Afrika als Herausforderung für Europa“

Rege Beteiligung bei gemeinsamer Veranstaltung der Lions Clubs Villingen und Schwenningen in den Räumen der vivida BKK

Am 5. Dezember 2022 wurde der Kienzle-Treff in Villingen-Schwenningen zum Ort eines spannenden Gedankenaustausches zwischen Vertretern aus Wirtschaft und Politik. In seiner Begrüßungsrede zeigte sich der Villinger Lions Club-Präsident Markus Stiepermann sehr erfreut über hohe Teilnehmerzahl dieser nunmehr dritten gemeinsamen Veranstaltung der Lions Clubs von Villingen und Schwenningen in den Räumen der vivida BKK.

Anschließend sprach IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez über die aktuelle wirtschaftliche Lage in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Hierbei hob er die gute weltweite Vernetzung der heimischen Wirtschaft hervor, wies jedoch zugleich auf die gegenwärtigen Unsicherheiten und den “deutlich abwärts gerichteten Geschäftserwartungsindex” hin.

Als nächstes folgte das Impulsreferat der Bundestagsabgeordneten Derya Türk-Nachbaur. Sie ist Mitglied im Bundestags-Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Sie berichtete von ihren Reisen nach Somalia und Burundi, wo sie immer wieder auf Menschen getroffen sei, die trotz der schwierigen Umstände bereit waren, durch Lernen und eigenes Engagement ihre Situation zu verbessern. Frauen hätten hierbei häufig die Hauptlast zu tragen, würden diese Herausforderung aber auch voller Tatkraft annehmen.

„Hunger beenden – Ernährungssicherheit erreichen – nachhaltige Landwirtschaft fördern“

Wie kann dieses Ziel der Agenda 2030 der Vereinten Nationen auch für Afrika erreicht werden? Diese Frage stand im Zentrum der Podiumsdiskussion unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Trautwein, seines Zeichens Honorarprofessor Unternehmenskommunikation an der Hochschule Furtwangen HFU und Chefredakteur Südwest-Presse/Die Neckarquelle sowie des Schwenninger Lions Club-Präsidenten Dr. theol. Dieter Brandes, ehemals Senior Advisor Healing of Memories für Afrika und Südosteuropa beim World Council of Churches in Genf.

Als einen Ansatzpunkt zur Problemlösung betrachtet Alexander Sicking, Business Scout for Development der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft und die damit verbundene Freude am Erfinden und Tüfteln. Diese könne man einbringen, um die gesamte Wertschöpfungskette der Nahrungsmittelproduktion, -lagerung und -verarbeitung und die damit verbundenen Herausforderungen – wie beispielsweise Food-Waste/Food-Loss – im afrikanischen Kontext zu stärken. Basierend auf der traditionellen Idee der „ehrbaren Kaufleute“ sollten zudem soziale Komponenten in das Wirtschaftssystem integriert werden.

Für ein auch international führendes Medizintechnik-Unternehmen aus der Region sprach Bernd Reck, Regional Head MEA – B. Braun Gruppe/Aesculap Division Tuttlingen und Vize-Präsident Global Sales Regional Head Middle East/Afrika: „Aktuell bietet B. Braun/Aesculap verfügbare Produkte und Dienstleistungen zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens im oberen Marktsegment an. Mittel- bis langfristig jedoch ist es unser Ziel, dieses Angebot auf die mittleren und unteren Preisbereiche auszuweiten, so dass es auch für eher finanzschwache Länder und Regionen bezahlbar wird.“

Konkrete wünschenswerte Maßnahmen benannte Rainer Lang, ehemals Teamleiter Medien Brot für die Welt/Diakonie Katastrophenhilfe Berlin und heute Brot für die Welt-Botschafter. So setze sich seine Organisation dafür ein, die strukturelle Benachteiligung des ländlichen Raums zu beenden und nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Hierfür sei es unter anderem erforderlich, den Handel mit sogenannten cash crops zu beenden, also landwirtschaftlichen Produkten wie z. B. Bananen oder Kaffee, die ausschließlich für den ausländischen Markt erzeugt werden und nicht der Selbstversorgung im Land dienen. „Heimische Sorten anpflanzen, Billigimporte beenden!“ laute zudem die Devise.

Die Frage, wie sich die deutsche bzw. europäische Gewerkschaftsbewegung im globalen Süden einbringen kann, beantwortete Thomas Bleile, Erster Beauftragter und Geschäftsführer der Industrie-Gewerkschaft Metall IGM Villingen-Schwenningen, zum einen mit einem Verweis auf den 14-Punkte-Plan der IG Metall zum Kampf gegen die Apartheid in Südafrika. Aber es gebe hier noch weitaus mehr Möglichkeiten: „Wir müssen die enge Kooperation mit unseren Schwestergewerkschaften pflegen und ausbauen, sowohl bilateral durch die IG Metall als auch über die globalen Gewerkschaftsföderationen industriAll Europe und industriAll Global Union. Bei der Letztgenannten stellen wir mit Jörg Hoffman aktuell deren Präsidenten. Unser grundlegendes Ziel ist es, die Gewerkschaften in den betreffenden Ländern zu stärken, insbesondere im Hinblick auf bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne. Außerdem müssen wir für die Umsetzung des Lieferkettensorgfaltsgesetzes Sorge tragen.“

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Lions Club Villingen spendet 20.000,- EUR

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an alle Helferinnen und Helfer, als Musiker, alle Gäste und Beteiligten! Wir konnten einen unglaublichen Überschuss von 15.000,- EUR erwirtschaften. Weitere 5.000,- EUR legen wir dazu, so dass wir 20.000,- EUR Spende übergeben können.

Dank dem enormen Einsatz vielen Helfern aus den Lions-Clubs Villingen, Schwenningen, VS-Mitte sowie der Nachwuchsorganisation der Leos, aus der Narrozunft, der Hexenzunft, der Katzenmusik und den Pfadfindern, nicht zu vergessen die Musiker, die ihren Gig kostenfrei beisteuern, kommt diese Summe zusammen.
Ein Gemeinschaftsprojekt in und für VS.

Über Spenden freuen sich:

  • Der Mach-mit-Förderverein VS – die Tafel – 7.000,- EUR
  • Die Freizeitwerkstatt Villingen-Schwenningen – 5.000,- EUR
  • Der “Mit Krebs leben” e.V. – 5.000,- EUR
  • Der Verein “Region der Lebensretter” – 3.000,- EUR
  • Wir freuen uns alle schon jetzt auf das Weinfest 2023!

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