40. Unterstützung des Freizeittreffs "i-Tüpfele"

2018 Sommerfreizeit auf dem Baumwipfelpfad in Bad Wildberg

 

Die alljährliche Sommerfreizeit vom Freizeittreff i-Tüpfle, dem Treff für Menschen mit und ohne Handycaps, gelang wieder zu einem vollen Erfolg. Diesmal wohnte man in Wildberg im Haus Saron, einem christlichen Gästehaus. Der Tagesausflug führte nach Bad Wildbad auf den Baumwipfelpfad. Diese beeindruckende Anlage wurde für alle Teilnehmenden zu einem besonderen Erlebnis. Stolz ist man, dass es gemeinsam gelang, auch die zwei Rollstuhlfahrer bis nach oben zu bringen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Lions Freizeitwerkstatt, einem gemeinsamen Projekt des Lions Clubs Villingen und des Lions Clubs Schwenningen, die diese Freizeit finanziell auf sicheren Boden stellt. Diese Freizeit wäre ohne diese Unterstützung nicht mehr finanzierbar, sagt Birgit Mittermeier, die langjährige Leiterin vom Freizeittreff.

2017 Landesgartenschau in Bad Herrenalb

Der Freizeittreff "i-Tüpfele" bei der Landesgartenschau in Bad Herrenalb 2017

20-Jahr-Ausflug am 07. September 2017 zur Landesgartenschau nach Bad Herrenalb

Pressebericht aus dem Schwarzwälder Boten vom 13. Oktober 2017

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Für ein Stückchen ganz normale Freizeit

Fröhlich und lebhaft ging es beim Ausflug des Freizeittreffs für Menschen mit und ohne Behinderungen zur Landesgartenschau nach Bad Herrenalb zu

"Es macht Spaß", sagt Melanie vom Freizeittreff für junge Menschen mit und ohne Behinderungen. Und darin sind sich die zehn Besucher im I-Tüpfele an der Wehrstraße in Villingen sehr einig. Seit 20 Jahren besteht dieses Freizeitangebot, das Birgit Mittermeier vom Diakonischen Werk im Schwarzwald-Baar-Kreis seit Anfang mit ehrenamtlich Mitarbeitenden gestaltet. Zum runden Jubiläum erinnerten sich an diesem Freitagabend die jungen Leute, die teilweise schon seit den ersten Jahren dabei sind, was man in dieser Zeit alles gemeinsam erlebt hat.

 

Die Idee zu diesem Angebot hat Mittermeier mit den Leitungen der Christy-Brown und Karl-Orff-Schule entwickelt. Galt es doch für die Schulabgänger ein Freizeitangebot zu entwickeln. Und das ist offensichtlich gut gelungen. An den Freitagabenden gibt es über die Treffen im Martin-Luther-Zentrum hinaus je nach Jahreszeit vieles zu erleben: Minigolf, ein Besuch bei der Feuerwehr, oder beim Rettungshubschrauber, ein Erste-Hilfe-Kurs im Kreisklinikum, gemeinsames Eisessen in der Stadt, Kochen und Basteln oder eine Häppchen-Party. Zu den ganz großen Ereignissen zählen das Clownical 2010 und 2013 mit Schülern der Bickebergschule. Aber auch Besuche in Basel und Freiburg, bei der Landesgartenschau in Kehl oder ein Kinobesuch in Neustadt.

Die jungen Leute erinnern sich immer noch begeistert. Die vielfältigen Unternehmungen haben die Gruppe zusammengeschweißt. Besonders wichtig ist die regelmäßige Begegnungsmöglichkeit und das Erzählen, was im persönlichen Alltag bewegt. Die Teilnehmer kommen dazu aus den umliegenden Ortschaften bis Rottweil nach Villingen. Diesmal war auch Anna Nufer dabei, die bei der Stadt Villingen-Schwenningen für bürgerschaftliches Engagement zuständig ist. Sie wollte einfach persönlich erleben, was im Freizeittreff abgeht. Die ehrenamtlich Mitarbeitenden engagieren sich ohne Aufwandsentschädigung. Ein jährlicher Zuschuss der Lions ermöglicht manches, was sonst nicht realisierbar wäre, sagt Birgit Mittermeier. Am 10. November ist Backen mit Schülern der Bickebergschule angesagt und Anfang Januar 2018 eine große Fasnetparty.

 

Weitere Informationen: Diakonisches Werk, Telefon 07721/84 51 50, e-mail: Birgit.Mittermeier@diakonie.de und www.diakonie-sbk.de.

 

Wochenendfreizeit am 23. und 24. September 2017 nach Weil am Rhein

Der Freizeittreff i-Tüpfele

Der Freizeittreff „i-Tüpfele“ begann vor mehr als zwanzig Jahren als Treffpunkt für Schulabgänger der Behindertenschulen Christy-Brown- und Carl-Orff-Schule. Die Idee war, eine Plattform zu finden, bei der sich die jungen Menschen weiterhin treffen konnten, ohne von ihren Eltern betreut zu werden. Jedes Jahr kamen neue Teilnehmer hinzu. Ungefähr zwanzig Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer mit ehrenamtlichen Helfern sind es, die sich zweiwöchentlich in der Wehrstraße in Räumen der Diakonie treffen. Das Programm ist vielfältig und orientiert sich an den Wünschen der Teilnehmer. Es wird gebastelt, gespielt (drinnen oder draußen), man geht Kegeln oder Minigolf spielen, gerne darf es auch mal ein Eis sein. Auch die Fortbildung kommt nicht zu kurz, regelmäßig werden Erste-Hilfe-Kurse durchgeführt. Die Leitstellen der Polizei oder vom Roten Kreuz werden besichtigt, sogar den Hubschrauber durfte die Freitagsgruppe schon besichtigen. Die jährliche Wochenendfreizeit ist der Höhepunkt. Von Freitag bis Sonntag sind sie auf Tour, dieses Jahr waren sie in der Jugendherberge in Lörrach. Hierzu braucht es ehrenamtliche Mitarbeiter, koordiniert wird alles von Birgit Mittermeier. Sie ist beim Diakonischen Werk für die Freizeitangebote Menschen mit Behinderung eingestellt. Und es wird Geld benötigt. Ehrenamtliche Helfer investieren sehr viel Zeit, sie sollten aber nicht auch noch dafür bezahlen müssen. Die Teilnehmer verdienen sehr wenig Geld und zahlen nur einen geringen Sachkostenanteil an der Freizeit. Die Abende können, dank der Lions Freizeitwerkstatt, über Spendengelder abgedeckt werden.

 

Der Freizeittreff "i-Tüpfele" bei der Wochenendfreizeit 2014 in der Jugendherberge in Konstanz mit Birgit Mittermeier, Sylvia u.Herbert Pleithner