Mi

23

Mai

2018

Die besondere Bücherei in der Villinger Innenstadt brummt

Bücher-Pavillon feiert dreijährigen Geburtstag: Angebot des Lions Club wird gut angenommen. Die Verantwortlichen sehen in dem prominenten Ort in der Stadt einen großen Vorteil

Der Lions Club Villingen hat gemeinsam mit der Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen den Bücher-Pavillon vor drei Jahren ins Leben gerufen. Seitdem betreut der Lions Club ehrenamtlich den Glaskasten in der Oberen Straße. Leseratten können sich ein Buch für eine gewisse Zeit ausleihen und wieder zurückbringen. Wenn Interessierte ein Buch behalten möchten, sollten sie ein anderes Buch als Ersatz im Pavillon zurücklassen. So ist ein breites Angebot für alle gesichert. Die Bücher sind unverkäuflich und werden vom Lions Club regelmäßig mit einem Stempel gekennzeichnet.

 

Der Bücher-Pavillon wird drei Jahre alt. Robert Göhring (links) und Roland Brauner vom Lions Club sind stolz, dass ihr Angebot so gut angenommen wird. | Bild: Sebastian Küster
Der Bücher-Pavillon wird drei Jahre alt. Robert Göhring (links) und Roland Brauner vom Lions Club sind stolz, dass ihr Angebot so gut angenommen wird. | Bild: Sebastian Küster

Vor drei Jahren startete der Lions Club Villingen das Projekt „Bücher-Pavillon“ und erschuf einen kommunikativen Ort für Leseratten in der Innenstadt. Die triste Glasvitrine, die zu Werbezwecken diente, erhielt so eine neue Bestimmung und wurde natürlich kräftig aufgefrischt. Die Initiatoren Roland Brauner und Robert Göhring vom Lions Club, sind zufrieden: „Dass das Angebot so gut ankommt, hätten wir nicht gedacht.“

Alle zwei Wochen muss Robert Göhring den Bücher-Pavillon neu bestücken. „Eigentlich sollte es ein Austausch sein. Wer ein Buch rausnimmt, sollte dafür ein eigenes reinstellen“, sagt Göhring. Das passiere derzeit noch zu selten. „Wir haben aber genug Nachschub und müssen halt regelmäßig auffüllen. Das ist kein Problem.“

Beim Weinfest des Lions Clubs machen die Frauen der Lions-Mitglieder Großputz und säubern den Pavillon gründlich. | Bild: Sebastian Küster
Beim Weinfest des Lions Clubs machen die Frauen der Lions-Mitglieder Großputz und säubern den Pavillon gründlich. | Bild: Sebastian Küster

Damit die Bücher nicht auf Flohmärkten oder im Internet verkauft werden können, stempelt Göhring die Bücher ab. Auf der ersten und letzten Seite ist das Lions Symbol für alle sichtbar. „Auch in der Mitte stempeln wir fleißig. Man weiß ja nie wie kreativ die Leute sind“, witzelt er.

Gänzlich unpolitisch soll der Bücher-Pavillon sein. Flyer, Symbole oder sonstige parteiliche Zugehörigkeiten haben auf den geschätzten vier Quadratmetern in der Fußgängerzone nichts zu suchen. Göhring muss deshalb regelmäßig das Inventar prüfen: „Wir kontrollieren sorgfältig, dass hier nichts drin ist, was nicht rein sollte. Es kommt aber nicht oft vor. Bis auf einige Exemplare des Korans, sind politische Bücher wirklich selten zu finden“, sagt er.

Auch mit Vandalismus gab es bislang keine Probleme, freuen sich Göhring und Brauner. „Ob das daran liegt, dass der Pavillon mitten in der Stadt steht, können wir natürlich nicht sagen“, erklärt Roland Brauner, der sich auch um den Pavillon in der Oberen Straße kümmert. Er ist sich jedoch sicher, dass die „soziale Reglementierung“, wie er es nennt, sehr effektiv ist. „Ich glaube, dass so viele dieses Angebot nutzen. Der Pavillon ist sinnvoll, man muss nichts bezahlen. Dagegen kann eigentlich keiner was haben“, sagt Brauner. Lediglich eine kleine Schmiererei auf der Blechkonstruktion unter dem Glaskasten seien den Initiatoren ein Dorn im Auge.

Siegfried Schaller aus Tuningen ist einmal im Monat in Villingen auf der Suche nach neuen Bücher-Schätzen. | Bild: Sebastian Küster
Siegfried Schaller aus Tuningen ist einmal im Monat in Villingen auf der Suche nach neuen Bücher-Schätzen. | Bild: Sebastian Küster

Spätestens nach dem nächsten Großputz geht es dem unerwünschten Graffiti an den Kragen. Ein Mal im Jahr, parallel zum großen Weinfest in der Villinger Innenstadt, wird der Bücher-Pavillon entrümpelt und von innen und außen frisch gemacht. „Das muss auch sein. In einem Jahr sammelt sich schon wirklich viel Schmutz an. Die groben Sachen säubern wir beim Routine-Besuch ein Mal in der Woche. Das reicht aber natürlich nicht aus“, gesteht Göhring.

Der Bücher-Pavillon kommt bei den Benutzern gut an, Roland Brauner hat beobachtet, dass der Ort ein sehr kommunikativer Ort sei. Immer, wenn das Mitglied des Lions Clubs an der Büchervitrine werkelt, komme er mit Lesern ins Gespräch. „Das freut uns natürlich besonders. Die Leute tauschen sich über Bücher aus. Das ist super“, sagt Brauner.

Einer dieser Interessierten ist Siegfried Schaller. Der Tuninger kommt ungefähr einmal im Monat zum Bücherpavillon. Er schätzt das kostenlose Angebot des Lions Club. „Ich bin auf der Suche nach historischen Büchern. Vor allem das Mittelalter interessiert mich“, sagt Schaller. Für ihn hat der Bücher-Pavillon auch eine nachhaltige Komponente: „Viele schmeißen ihre alten Bücher einfach weg. Hier hat man einen Ort, an den man sie hinbringen kann. Andere profitieren davon. Bücher sollten grundsätzlich weitergegeben werden“, argumentiert er. Schaller hofft, dass der Ort noch lange Bestand hat. In Rottweil sei ein ähnliches Angebot vor einigen Monaten eingestampft worden.

Di

30

Jun

2015

Bücher-Pavillon kommt gut an

Für Bücherfreunde gibt es seit einiger Zeit ein interessantes Angebot in der Villinger Innenstadt: Seit Mai gibt es einen öffentlichen Bücherschrank, den der Lions-Club Villingen eingerichtet hat.

Robert Göhring vom Lions Club Villingen freut sich, dass der Bücherpavillon in der Oberen Straße von allen Altersklassen so gut angenommen wird. Bild: Fein
Robert Göhring vom Lions Club Villingen freut sich, dass der Bücherpavillon in der Oberen Straße von allen Altersklassen so gut angenommen wird. Bild: Fein

Das Angebot wird gut angenommen, so berichtet beispielsweise Fabian (15 Jahre) aus Schabenhausen: „Ich bin schon öfter vorbeigelaufen, es gibt auch einige recht interessante Bücher.“ Roland Brauner, stellvertretender Forstamtsleiter und Lions-Club-Mitglied, ist mit der Resonanz zufrieden, die der Bücherschrank findet: „Es besteht ein reger Austausch der Bücher.

Es kommen regelmäßig neue dazu“, berichtet er. Brauner ist immer wieder vor Ort und schaut, dass alles in Ordnung ist. Der Lions-Club hat am Anfang den Schrank mit 300 jeweils abgestempelten Büchern bestückt. Bücher, die dazu kommen sind, nicht gestempelt, daran erkennt man wie viele Bücher den Besitzer wechseln.

Auch Sonja Stiebitz findet den neuen Bücherschrank gut: „Ich habe schon öfter interessante Bücher gesehen und mitgenommen. Was ich an Büchern übrig habe, bringe ich dann oft mit.“ Das Angebot der Bücher in dem Schrank findet die 67-Jährige auch „sehr gut“. Der zentrale Punkt am Marktplatz sticht auch Isabella, 15, aus Hochemmingen ins Auge. „Die Bücher sind zwar oft alt, aber lesbar.“

Die Idee eines öffentlichen Bücher-Pavillons kam schon Ende 2012 auf. Damals scheiterte das Projekt aber an der Kosten- und Platzfrage. Mittlerweile haben sich die Verantwortlichen von Stadt und Lions-Club auf eine Kostenaufteilung geeinigt. Die Instandhaltung wird ausschließlich von Mitgliedern des Lions-Club übernommen. „Es gibt Bücher für alle Altersklassen“,sagt Robert Göhring, Pastpräsident des Lions-Clubs Villingen. “ Schlussendlich sei durch die Aktion aus der alten grauen Glasvitrine in bester Lage eine gelungene Anlaufstelle für alle Bücherfreunde und Lesebegeisterte geworden.

Do

21

Mai

2015

Eine Bibliothek, die immer offen hat

Die Villinger Innenstadt ist um ein kulturelles Angebot reicher: in der Oberen Straße wurde gestern der erste offene Bücher-Pavillon des Lions Club Villingen eröffnet.

Oberbürgermeister Rupert Kubon (zweiter von links) eröffnete gestern zusammen mit den Lions Club-Mitgliedern Christof Güntert (von links), Robert Göhring, Andreas Dobmeier und Dieter Petrolli den offenen Bücher-Pavillon. Foto: Eich
Oberbürgermeister Rupert Kubon (zweiter von links) eröffnete gestern zusammen mit den Lions Club-Mitgliedern Christof Güntert (von links), Robert Göhring, Andreas Dobmeier und Dieter Petrolli den offenen Bücher-Pavillon. Foto: Eich

Jahrelang war die Glasvitrine in der Nähe des Latschari-Platzes verwaist, gammelte vor sich hin und war nicht sonderlich schön anzuschauen. Diese Zeiten sind nun vorbei – denn auf einem blau-weißen Sockel präsentiert sich nun ein hübsch herausgeputztes, offenes Bücherregal, das nachts sogar beleuchtet wird – dank der Initiative des Lions-Club Villingen und mit Hilfe der Stadt.

Auch Oberbürgermeister Rupert Kubon freute sich, dass die Idee endlich umgesetzt wurde und ist sich sicher, dass das Projekt in der Stadt ankommen wird. Doch was genau ist denn die Idee des Bücher-Pavillons, der rund um die Uhr geöffnet ist? "Man kann sich einfach ein Buch raus nehmen, es lesen und später wieder rein stellen – oder ein Buch behalten und ein anderes dafür hereinstellen", erläutert Lions Past-Präsident Robert Göhring. Das ganze anonym und ohne Formalitäten und gepflegt von den rund 40 Mitgliedern des Lions-Club Villingen, der seit 1959 besteht.

Über 300 Bücher stehen nun seit gestern zur Verfügung – zu dem Bestand hat auch Kubon sowie seine Frau etwas beigesteuert. "So manch ein Buch hatte ich doppelt aber mir fehlt langsam auch der Platz für die gelesenen Bücher", berichtet er. Wichtig sei ihm, so berichtet er mit einem Augenzwinkern, dass das Buch "als Schwenningen eine Großstadt werden wollte" in Villingen steht. Dank seiner Spende und der Hilfe vieler Lions-Freunde seien nun neben Reiseführer auch Kinderbücher und Romane zusammen gekommen.

Die Idee hierzu wurde bereits 2012 geboren, allerdings fehlten damals sowohl ein geeigneter Platz als auch die finanziellen Mittel. "Andreas Dobmeier hat uns Ende 2014 in einer unserer Sitzung auf den verwaisten Pavillon aufmerksam gemacht", erinnert sich Göhring an die Initiative des Lionsfreunds und Kulturamtsleiters zurück. Die Stadt sorgte schließlich dafür, dass die Mechanik der Türen angepasst aber auch Maler- und Ausbesserungsarbeiten durchgeführt wurden. "Das stand sowieso auf unserem Plan, deshalb hat das jetzt gut gepasst", erklärt der Abteilungsleiter der Gebäudewirtschaft, Tobias Reuter.

Angst vor Vandalismus habe man keine, so berichten die Lions-Freunde, viel mehr freut man sich darüber, dass der Offene Bücher-Pavillon das Kulturgeschehen der Stadt bereichert.

Kostenlosen "Freiluft-Bibliotheken", durch die Bücher anonym und ohne jegliche Formalitäten getauscht oder angeboten werden können, gibt es seit 1990. Diese wurden erstmalig in Darmstadt und Hannover realisiert. Mittlerweile entstanden 464 öffentliche Bücherschränke in Deutschland, 72 in Baden-Württemberg. Weitere stehen in der Schweiz (10), Österreich (4) und Dänemark (1). Auch in der Region gibt es, in Obereschach, ein offenes ­Bücherregal.

Do

21

Mai

2015

Freiluft-Bücherei in der Innenstadt

Villinger Lions spenden und betreuen den ersten Offenen Bücher-Pavillon in der Zähringerstadt Bücherspenden auch von OB Kubon

Robert Göhring vom Lions Club Villingen enthüllt den Bücherschatz in der Oberen Straße. Bild: Rüdiger Fein
Robert Göhring vom Lions Club Villingen enthüllt den Bücherschatz in der Oberen Straße. Bild: Rüdiger Fein

Einen offenen Bücher-Pavillon übergaben die Mitglieder des Villinger Lions Club gestern offiziell an die künftigen Nutzer, alle lesefreudigen Menschen. Denn an dieser kostenlosen Freiluft-Bibliothek kann sich jeder mit Büchern versorgen. Robert Göhring, aktuell Past-Präsident der Villinger Lions, erzählte, dass die Idee zu einem solchen Bücherschrank schon vor einiger Zeit geboren worden war. Ende 2012 habe man bei den Villinger Lions die Idee bereits diskutiert, sei allerdings an der Frage nach einem möglichen Standort und an den hohen Kosten damals gescheitert.

Im Herbst 2014 habe Kulturamtsleiter Andreas Dobmeier, der ebenfalls Mitglied der Lions ist, die Idee wieder aufgegriffen und den ungenutzten Pavillon in der Oberen Straße ins Gespräch gebracht. Schnell wurde seitens der Lions Kontakt zu Tobias Reuter, Abteilungsleiter für Gebäudewirtschaft bei der Stadt Villingen-Schwenningen, aufgenommen, die Umsetzung der Idee geplant und die Firma Summ mit dem Umbau des Pavillons beauftragt. Nachdem der Pavillon am gestrigen Mittwoch offiziell geöffnet wurde, soll dieser ab sofort rund um die Uhr geöffnet sein.

Und die Nutzung des Offenen Bücher-Pavillon sei so einfach wie die Idee, die dahinter steckt, erläutert Robert Göhring. Man sucht sich einfach eines aus der oft mehrere Hundert Titel umfassenden Sammlung heraus, nimmt es mit und bringt es nach Gebrauch wieder zurück. Oder man behält das Buch und fügt aus seinem eigenen Bücherbestand einen Titel hinzu, von dem man meint, dass dieses Buch gerne gelesen werden wird. Und genau so soll es in der Oberen Straße in Villingen ablaufen. Für neue Nutzer hat man seitens der Villinger Lions extra eine Bedienungsanleitung aufgehängt.

Oberbürgermeister Kubon lobte die Idee und das Engagement des Lions Club, der auch für die Betreuung verantwortlich zeichnet. Es sei eine tolle Idee und er selbst habe auch einige Bücher aus seinem privaten Bücherschrank beigesteuert, bekannte der OB. Jetzt könne man auch in der Oberen Straße auf „Buchfühlung“ gehen, meinte Andreas Dobmeier, der ebenso wie Tobias Reuter bei der Öffnung des Offenen Bücher-Pavillons dabei war. Die Lions waren mit Robert Göhring, Christof Güntert und Dieter Petrolli vertreten.

Do

19

Mär

2015

Einladung zum Schmökern mitten in der Stadt

Lions-Club Villingen baut Häuschen in der Oberen Straße zu einem öffentlichen Bücherregal um. Im April startet das Projekt

Unscheinbar und verlassen steht das kleine Häuschen in der Oberen Straße. Zweifellos hat es schon bessere Zeiten gesehen. Während sein Zwilling ein paar Meter weiter Richtung Oberes Tor mit ausgestellten Bildern zumindest hin und wieder einen Blick erhaschen kann, schenkt ihm kaum jemand Beachtung. Wenn es nach dem Lions-Club Villingen geht, soll sich das zukünftig ändern. Denn hier soll Villingens erstes öffentliches Bücherregal entstehen. Der Club, der sich dem Dienst für die Gesellschaft verpflichtet hat, ist Sponsor und Initiator des Projekts und arbeitet hierfür eng mit der Stadt zusammen.

Das Konzept könnte kaum einfacher sein: Der Lions-Club sorgt für die Erstbestückung. Danach können Bücher kostenlos mit nach Hause genommen, eigene Bücher in das Regal gestellt werden. So halte es sich selbst am Leben, meint Robert Göhring, letztjähriger Präsident des Lions-Clubs. Die Idee für einen Gratiszugang zu Büchern habe es bereits vor zwei Jahren unter dem damaligen Präsidenten Martin Geisinger gegeben. Aber es scheiterte an den Kosten und am nicht vorhandenen Platz. Als dann in einer Sitzung der Stadt der seit langem verwaiste Glaskasten zur Sprache kam, habe Andreas Dobmeier, Kulturamtsleiter und selbst Mitglied des Clubs, die Chance ergriffen, so Robert Göhring.


Die Pläne seien bereits fertig. Die Glasfenster und die Tür werden von Glasbauer Artus Summ hergestellt und sollen die Bücher vor Wind und Regen schützen. Die Stadt übernimmt die Renovierung des Häuschens und den neuen Anstrich in einem dunklen, warmen Grau. Im Kasten werde dann ein zweistöckiges Rondell aufgebaut, über das die Bücher zugänglich sein werden. Damit die Dunkelheit nicht vom Schmökern abhält, werde es zusätzlich beleuchtet sein.

Und nach Ostern, so hofft der Club, kann dann mit der Erstbestückung begonnen werden. „Es wird eine völlig gemischte Auswahl geben“, sagt der letztjährige Präsident, damit möglicht viele Menschen angesprochen werden können. Besonders denjenigen, die sonst keinen Zugang zu Büchern haben, soll so geholfen werden. Aber auch dem einen oder anderen Lesemuffel könne dann hoffentlich ein Impuls zum Bücherlesen gegeben werden.

Sorgen macht sich Robert Göhring nicht: „Wir sind guter Dinge und haben keine Angst vor Vandalismus.“ Denn zahlreiche Städte in der ganzen Bundesrepublik haben bereits vergleichbare Angebote. Und dort funktioniere es schließlich auch.