Jungs verwirklichen Park mit viel Leidenschaft

Sport machen, sich treffen. Der Wor­k­outpark am Villinger Jugendtreff "Chilly" macht jungen Leute großen Spaß, wie jetzt bei der offiziellen Eröffnung deutlich wurde. OB Rupert Kubon und Andreas Menge-Altenburger, Leiter der Fachstelle Sucht in Villingen, waren begeistert und lobten das Engagement der jungen Leute.

Die Jungs zeigten im Wor­k­outpark einige Kunststücke. Foto: Graner
Die Jungs zeigten im Wor­k­outpark einige Kunststücke. Foto: Graner

Die Initiative, diesen Workoutpark zu erstellen, kam von den fünf Jugendlichen Andrej Meier, Daniel Siefert, Philipp Storublev, Jan Kartapolow und Stansislav Hahn. Durch viele aktive Mithelfer und Spender konnte der Park verwirklicht werden. Sehr froh waren die Beteiligten über die Unterstützung der Abteilungen der Stadt, die mit finanziellen Mitteln, Organisation sowie Betreuung mitgewirkt haben.

Eine wichtige Rolle spielte Jana Thome, die eng mit den Jugendlichen zusammenarbeitete und ihnen mit tatkräftiger Unterstützung beistand. Um Kosten zu sparen, haben die Jungs beim Aufbau fleißig mitgeholfen. Gemeinsam mit den zwei ebenfalls motivierten und jungen Gärtnern Sebastian Schwer und Manuel Gleiche von der Firma Wildi-Garten aus Villingen wurde der Workoutpark Stück für Stück Realität.

Die Begeisterung und der Stolz konnte man den Jungs ansehen, denn sie haben diesen Workoutpark mit viel Leidenschaft und Engagement verwirklicht. Wie man an den Geräten trainiert, wurde mit kleinen Kunststücken präsentiert. Die trendige Sportart heißt Calisthenics, bei dem die Teilnehmer das eigene Körpergewicht zum Trainieren benutzen. Diese Art des körperlichen Trainings wird an horizontalen und vertikalen Stangen praktiziert. Die Muskeln werden durch Stecken und Biegen des eigenen Körpers beansprucht, und durch progressive Steigerung der Übungen wird eine kontinuierliche Verbesserung der eigenen Leistung erreicht.

Das Besondere an dieser Sportart ist, dass man trainieren kann, wo man will. Trainieren muss man nicht immer hinter verschlossenen Türen. Genau diese Freiheit haben sich die Jungs erarbeitet, denn bei gutem Wetter macht es viel mehr Spaß draußen zu sein. Wichtig war den Jugendlichen ein Treffpunkt zu haben, an dem sie zwei Dinge kombinieren können: gemeinsam trainieren sowie zusammen abhängen. Die Jungs sind offen und freuen sich auf motivierte Mitmacher, denen sie ihr Erlerntes zeigen und weitergeben können.